Orgelsanierung
Königin der Stadthalle
Die Chemnitzer Stadthalle darf seit 1976 eine große Konzertsaalorgel ihr Eigen nennen. Das als Opus 960 von der renommierten Dresdner Orgelbaufirma Jehmlich gebaute Instrument verfügt über 67 Register, verteilt auf vier Manuale und Pedale. Es hat eine mechanische Spieltraktur, Schleifladen und eine elektrische Registertraktur mit acht freien Kombinationen. Eine Orgel gilt von jeher als „Königin der Instrumente“ und so kann diese in sehr hoher Qualität und als Prestige-Objekt gebaute Orgel ohne Zweifel als „Königin der Stadthalle“ bezeichnet werden. Sie ist nicht nur regelmäßig in den Sinfoniekonzerten der Robert-Schumann-Philharmonie zu erleben, sondern auch in Orgelsolokonzerten sowie in pädagogischen Formaten. Für viele Chemnitzer gehört sie unabdingbar zur Stadthalle.
Allerdings ist die Königin in die Jahre gekommen. Nur die sehr solide Verarbeitung ermöglicht es, dass die Orgel heute überhaupt noch in Konzerten genutzt werden kann. Dringend erforderliche Erhaltungs- und Sanierungsarbeiten sind nötig, um sie weiterhin spielfähig zu halten. Darüber hinaus gilt es, die Orgel zu einem zeitgemäßen, modernen Instrument zu machen. Dazu gehören neben der klanglichen Optimierung vor allem elektronische, digitale und technische Modernisierungen.
Auf Initiative von Generalmusikdirektor Benjamin Reiners hat sich hierzu der Förderverein Orgel der Stadthalle Chemnitz gegründet, der es ich zur Aufgabe macht, Spenden aus der Bevölkerung und der lokalen Wirtschaft zu sammeln, um die Erhaltung, Renovierung und Modernisierung der Orgel zu unterstützen und zu ermöglichen.
Wir danken Ihnen sehr herzlich für Ihr Engagement!
Ein herzliches Dankeschön an den Fotografen Nasser Hashemi.