Wasserschloß Klaffenbach zeigt vom 17. April bis 18. Mai „Symbole des Lebens – eine Begegnung von Abend- und Morgenland“

10. April 2014

Wanderausstellung ist Teil des internationalen Projekts „Caravan for culture and peace“ und verdeutlicht die friedenstiftende Rolle von Kunst und Kunsthandwerk.

Die Ausstellung „Symbole des Lebens“, welche vom 17. April bis 18. Mai 2014 im Wasserschloß Klaffenbach gastiert, lässt in Form von Textilien, Schmuck, Malerei, Kalligrafie, Fotografie und Multimedia traditionelle Volkskunst aus aller Welt mit moderner globaler Kunst in einen lebendigen und spannenden Dialog treten.

So steht traditioneller Volksschmuck aus Nordafrika und Turkmenistan neben großformatigen Bildern der ägyptischen Malerin Mona Ragy Enayat und des kirgisischen Malers Yuristanbek Shygaev. Jahrtausendealte Symbole wie Auge, Hand, Fisch zieren nordafrikanische Amulette und Keramiken, aber auch moderne Arbeiten von Günter Huniat, Eti Koen u.a. Studentinnen der Fakultät für Angewandte Kunst Schneeberg zeigen, wie sie Techniken und Symbole anderer Völker in ihr kreatives Schaffen einbinden. Darüber hinaus wird bewiesen, dass die Klöppelei im Erzgebirge ganz und gar nicht zu verstauben droht, sondern mit neuen Materialien auch in neue, dreidimensionale Dimensionen vorzudringen in der Lage ist. In einem zweiten Ausstellungsbereich steht die Schmuckkunst im Mittelpunkt. Begrüßt werden die Besucher hier durch die Arbeit des in Kirgisistan lebenden Künstlers Victor Syrnew. „Wir sind Blätter eines Baumes“. Seit mehr als zehn Jahren organisiert er entlang der Seidenstraße Kollektivausstellungen mit Künstlerkollegen, von denen einige ebenfalls in der Ausstellung vertreten sind.
 
Caravan for Culture and Peace
Die Ausstellung „Symbole des Lebens“ ist Teil des internationalen Künstlerprojekts „Caravan for culture and peace“, initiiert vom Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V. Vorläufer waren die von dem Schmuckkünstler Victor Syrnew seit 1998 entwickelten internationalen Kunstprojekte „Große Seidenstraße“ und „West-östlicher Dialog“. Ziel des Projekts ist die friedliche Verständigung der Menschen durch Kultur. Der Weg dahin soll die Kommunikationsfähigkeit der Kunst fördern und dazu beitragen, das natürliche und kulturelle Erbe in seiner Vielfalt zu bewahren. Die „Ausstellungskarawane“ zieht von Land zu Land. Sie kann unterschiedlichen Wegen folgen, sich teilen und wieder vereinen. An jedem Ort tritt sie in einen Dialog mit dem lokalen Kulturerbe sowie modernen Kunstformen und Ereignissen visueller und auditiver Art. Ein Teil der mitgebrachten Arbeiten bleibt am Ort, während andere in die Karawane aufgenommen werden. So wird die Karawane selbst zu einem Kunstwerk, zu einem Symbol des friedlichen Kulturaustauschs und der wechselseitigen Bereicherung der Völker und Kulturen.
 
Das Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V. (ZEOK)
Das Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur (ZEOK) wurde vor 10 Jahren gegründet. Es ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Leipzig. Er vereint Wissenschaftler, Künstler und alle anderen, die sich für die Kultur des Orients interessieren. Es hat den Zweck, den kulturellen Dialog sowie das kulturelle Zusammenwirken von Orient und Okzident zu unterstützen, das wechselseitige Verständnis zu erhöhen und das gemeinsame kulturelle Erbe in all seiner Vielfalt darzustellen und zu pflegen. Der Verein fördert unterschiedliche Identitäten. Gleichzeitig ist er bemüht, in diesen unterschiedlichen Identitäten verbindende Elemente zu entdecken und darzustellen. Das ZEOK umfasst zurzeit mehr als 50 Mitglieder, die in 15 verschiedenen Nationalitäten ihre Wurzeln haben.
 
17. April bis 18. Mai 2014 | Wasserschloß Klaffenbach
 
+++ Fotoaufnahmen der Ausstellungsgüter sind am 11. April um 9.30 Uhr sowie ab 14. April 2014 gegen Nachmittag möglich. Am besten aber nach telefonischer Rücksprache. +++
 
 
Eröffnung der Ausstellung
Mittwoch, 16. April 2014, 19.00 Uhr
 
Öffnungszeiten
Dienstag – Freitag: 11.00 – 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage: 11.00 – 18.00 Uhr
 
Eintritt
5,00 € | ermäßigt 3,00 €
 
Kontakt: Eva Kühnert
                 E-Mail: e.kuehnert@c3-chemnitz.de
                 Tel. 0371 26635-25
                 Mobil: 0172 3785124