Südkoreaner Kiho Kang überzeugt Jury und Besucher beim 4. Porzellanmarkt im Wasserschloß Klaffenbach

30. März 2014

Rund 900 Besucher bestaunten am Wochenende die Vielfalt zeitgenössischer Porzellangestaltung

Rund 900 Besucher kamen an diesem Wochenende trotz frühsommerlicher Temperaturen ins Wasserschloß Klaffenbach, um die Vielfalt zeitgenössischen Porzellans zu bestaunen und auch das ein oder andere Objekt mit nach Hause zu nehmen. Dabei hatten die Besucher die Qual der Wahl: 21 Aussteller aus 4 Nationen – Deutschland, Tschechischen, Südkorea und Japan – präsentierten ihre Unikate und Kleinstserien, darunter Gefäße, Wohnaccessoires und Schmuck.

 Über den „Von Taube Preis“ 2014 in der Kategorie Porzellan durfte sich in diesem Jahr der Südkoreaner Kiho Kang freuen. Die Objekte des heute in Höhr-Grenzhausen ansässigen Porzellangestalters überzeugen mit einer „überragenden künstlerischen und gestalterischen Qualität, brillanter Technik und einem eigenständigen Konzept. Gekonnt versteht es der Künstler, mit Alltagsformen wie Geschirr und Gerät zu spielen“, so die Begründung der Fachjury um Prof. Christa Bohne-Petroff (Kunsthochschule Berlin), Formgestalter Prof. Karl Clauss Dietel (Chemnitz) und Prof. Hubert Kittel (Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle/Saale). Weitere Anerkennungen erhielten Roswitha Winde-Pauls für ihre schlichten, eleganten Vasen sowie das tschechisch-japanische Künstlerduo Vladimir Groh & Yasuyo Nishida für die Wiederbelebung und Verfeinerung alter Dekorationstechniken.