„Oh holy Night” - Weihnachtskonzert für Orgel, Trompete und Sopran

27. November 2014

mit Prof. Matthias Eisenberg (Orgel), Christina Bischoff (Sopran) und Daniel Schmahl an der Trompete und dem Piccolo-Horn

Die Orgel, das Instrument der Weihnachtszeit, erklingt in schöner Tradition im Großen Saal der Stadthalle. Umrahmt durch Daniel Schmahl an der Trompete und der Sopranistin Christina Bischoff lässt Prof. Matthias Eisenberg alle Register der Jehmlich-Orgel erklingen. Es erwartet die Zuschauer ein stimmungsvolles klassisches Konzertprogramm mit weihnachtlichen Melodien zum Einstimmen in die Weihnachtszeit. Die drei nehmen Sie mit auf eine kleine Reise von Barockkomponisten wie Händel und Scarlatti bis hin zur klassischen Weihnachtsmusik aus dem 19. Jahrhundert. Lassen Sie ihre Sinne vom vielumjubelten Programm umschwärmen.
 
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Prof. Matthias Eisenberg
Seit seinem fünften Lebensjahr erhielt Eisenberg Klavierunterricht und nach den ersten Versuchen an der Orgel war er schon ab dem neunten Lebensjahr Organist in seiner sächsischen Heimatstadt und an verschiedenen umliegenden Kirchengemeinden sowie dann fünf Jahre lang Mitglied des Dresdner Kreuzchores. Er studierte in Leipzig an der Hochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy". Eisenberg war Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Auf der Grundlage seines umfassenden, jederzeit abrufbereiten Repertoires hatte er sich eine für einen Organisten ungewöhnliche Popularität erspielt. Zudem gilt er als Meister der freien Improvisation. 1980 wurde er als Gewandhausorganist zu Leipzig verpflichtet, wo er gleichzeitig Cembalist des Leipziger Bachorchesters war.1986 erfolgte die Übersiedlung in den Westen. Im Jahre 2003 wurde Matthias Eisenberg zum Professor und Kirchenmusikdirektor ernannt.
 
Daniel Schmahl
Daniel Schmahl stammt aus einer Musikerfamilie. Sein Vater, Gustav Schmahl, war einer der bedeutendsten deutschen Sologeiger der Nachkriegszeit. Bevor Daniel Schmahl mit 16 Jahren seine Leidenschaft für die Trompete bei einem Konzert mit Ludwig Güttler entdeckte, spielte er Geige, Fagott und Klavier und nahm Gesangsunterricht.  1992 begann er das Studium im Fach Trompete an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“in Berlin und schloss 1998 an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“in Weimar mit dem Examen ab. Daneben absolvierte Daniel Schmahl Meisterkurse u.a. bei Malte Burba, Ludwig Güttler sowie dem Ensemble „German Brass“.  1999 gab er sein Debüt als Solist:  mit Mitgliedern der Neubrandenburger Philharmonie spielte er das Konzert für Piccolo-Horn und Orchester von J. J. Quantz. Seither arbeitet Daniel Schmahl erfolgreich als selbständiger Snur wenigen Jahren ist es Ihm gelungen,  sich national und international auf den bedeutenden Musikfestivals und Konzertpodien zu etablieren. So gastierte er u.a. beim
 
Musikfestival Mecklenburg Vorpommern, der Oldenburger Promenade, Würzburger Bachtagen und in der Thomaskirche in Leipzig.  Im Dezember 2004 gab er zusammen mit Tobias Berndt ein viel beachtetes Recital für Trompete und Orgel im großen Saal der Berliner Philharmonie. 2006 erschien seine Debüt CD „back to bach“  beim „ NRW Vertrieb“  Wismar.  2012 wurde „Chattin`with Bach“  beim Label „Querstand“  veröffentlicht. Daniel Schmahl versteht sich als Grenzgänger zwischen Alter Musik, früher Moderne und dem Jazz, der nach ungewöhnlichen Interpretationsmöglichkeiten sucht und so musikalisch neue Wege beschreitet.                                                                                 
 
Christina Bischoff
Ihre solistischen Konzert- und Theatertätigkeiten führten sie durch ganz Deutschland, in die Schweiz und nach Österreich, wo sie unter anderem in der Berliner Philharmonie und dem Berliner Konzerthaus auftrat. Seit November 2008 ist Christina Bischoff festes Mitglied im Rundfunkchor Berlin, wo Sie seit 2006 in mehreren Projekten im In- und Ausland mitwirkte. Meisterkurse und Workshops besuchte sie u. a. bei Prof. Regina Werner (Leipzig), Michael Dussek (GB), Elisabeth Graf (Hannover), Prof. Klesie Kelly (Köln), Prof Favaro-Reuter (Leipzig) und dem Hilliard Ensemble.
 
 
4. Dezember 2014 | 19.00 Uhr | Stadthalle Chemnitz | Großer Saal